Genuss von der Stange

Nutzt die Spargelzeit, denn 100 g Spargel versorgen uns mit vielen wichtigen Nährstoffen: Magnesium, Kalium, Calcium, Ballastoffen, viele B- Vitamine usw.

Spargel liefert nur ca. 20 kcal je 100 g und ist auch deshalb ideal für unsere Frühlingsfigur. Die harntreibenden Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass Spargel sanft entwässert.

Auch die Haut profitiert – denn die B- Vitamine sind gut für das Bindegewebe. Der Blutzuckerspiegel reagiert kaum auf den Spargelkonsum und damit ist dieses leckere Gemüse sehr geeignet für Diabetiker und gut für die Abnahme.

Erst durch ungünstige Kombinationen, kann das Stangengemüse zur Kalorienfalle werden.

Deshalb ist bei dem klassisch gekochten Spargel die leichteste Variante, ihn mit Schinken und Pellkartoffeln mit wenig Butter zu genießen.

 

Hier folgen einige ca. Kalorienangaben zu den beliebtesten Beigaben zum Spargel:

Paniertes Schnitzel Schwein 200 g =  476 kcal

Räucherlachs 100 g = 184 kcal

Schinken geräuchert 100 g =136 kcal

Pellkartoffeln 150 g = 106 kcal

Thomy Sc. Hollandaise 100 ml = 216 kcal

Butter 20 g/ 1 EL  = 148 kcal

Klassische, selbstgemachte Sc. Hollandaise = 533 kcal (63 g Butter, 1 Eigelb)

Weißwein trocken 200 ml = 144 kcal

Weizenbier 500 ml =225  kcal

Grappa 3 cl = 66 kcal

Eventuell noch ein Dessert dazu?

Saison: Die Spargelernte hat bereits begonnen und dauert traditionell bis zum 24. Juni (Johanni).

Zubereitungen: Genießt diese Zeit und probiert evtl. mal etwas anderes aus: Spargel roh, gebraten, aus dem Bratschlauch oder die klassische Variante gekocht im Sud aus der SchaleAuch in der Auflaufform, als Salat, Suppe, Quiche, Flammkuchen, zum Sattessen, mit Lachs (frisch oder geräuchert), Hähnchenbrust, Filetsteak, Rührei, Nudelgericht, als Vorspeise oder mal mit  Maischolle.

Einfrieren: Kochfertig vorbereiten und roh einfrieren. Dann ist er 6-8 Monate haltbar. Bei Bedarf gefroren ins kochende Wasser/ Sud geben. Die Garzeit ist dann etwas kürzer. 

Grüner Spargel: Er wächst statt unter der Erde über der Erde und wird durch das Sonnenlicht grün. Cholrophyll entsteht und mehr Vitamin C und Karotin entwickeln sich. Er übertrifft damit den weißen Spargel. Der Geschmack ist etwas herzhafter und muss fast nicht geschält werden (nur ganz unten). Auch die Kochzeit ist beim grünen Spargel deutlich kürzer. Grünspargel eignet sich für fast alle Gerichte, die für weißen Spargel gelten. Ich genieße ihn am liebsten in Olivenöl gebraten mit etwas Parmesan 🙂

Spargel bei Gicht:  Quelle  gichtinfo.de – Spargel enthält für ein Gemüse relativ viel Purin und Harnsäure. Verglichen mit Fleisch allerdings steht der Spargel gar nicht so schlecht da.

Heute geht man allgemein davon aus, dass die in Gemüse enthaltene Harnsäure keine relevante Ursache für Gichtanfälle ist. Und dies gilt auch für den Spargel. Wahrscheinlich ist eher die Gesamtkomposition des Essens (Fleisch, Soße, Bier / Schnaps, …) als problematischer anzusehen als der Spargel selbst. Daher gilt heute üblicherweise die Aussage, dass gelegentlicher Spargelgenuss in moderaten Mengen (also nicht viel mehr als ein Pfund pro Person) als unproblematisch angesehen werden kann.

Der größte Teil der Purine im Spargel sitzt übrigens im Spargelkopf. Daher ließe sich der Spargel „entschärfen“, indem die Spargelköpfe nicht mitgegessen werden. Aber wer möchte das schon? Quelle: gichtinfo.de

Vorsicht: Wer zu Nierensteinen neigt, sollte auf Spargel besser verzichten. Auch bei erhöhten Harnsäurewerten im Blut, sollte auf Spargel verzichtet werden, da somit unter Umständen sehr schmerzhafte Gichtanfälle ausgelöst werden könnten. Als betroffene Person am besten den Arzt dazu befragen.